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Verblendung (2009)
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Deutscher Titel   -   Verblendung
Originaltitel   -   Män som hatar kvinnor
Erscheinungsjahr   -   2009
Regie   -   Niels Arden Oplev
Drehbuch   -   Nikolaj Arcel,

Rasmus Heisterberg
Roman: Stieg Larsson

Verblendung ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stieg Larsson und der erste Teil der Millennium–Trilogie. Die Fortsetzung des Filmes und somit der zweite Roman heißt Verdammnis.

HandlungBearbeiten

Jedes Jahr bekommt Henrik Vanger, ein Unternehmer, anonym eine gepresste Blume zum Geburtstag. Im Sommer 1966 verschwand seine Nichte Harriet spurlos, mit 82 Jahren will er nun erneut versuchen, ihren Tod aufzuklären. Er beauftragt Mikael Blomkvist, einen Enthüllungsjournalisten. Er ist bei der Ermittlung zum Unternehmer Wennerström auf gefälschte Beweise hereingefallen, und muss nun wegen Verleumdung für drei Monate ins Gefängnis. Bis er seine Strafe antreten muss, hört er auf, für seine eigene Zeitschrift, Millennium zu schreiben und nimmt Henrik Vangers Angebot an, auch, weil er selbst noch Kindheitserinnerungen an Harriet hat. Henrik Vangers Rechtsanwalt hat Mikael Blomkvist durch eine Detektei überprüfen lassen, die hierfür die junge Hackerin Lisbeth Salander einsetzte. Sie steht aber wegen gewaltreicher Kindheit und eines psychiatrischen Gutachtens unter Vormundschaft. Ihr aktueller Vormund ist Rechtsanwalt Bjurman, der seine Vormundschaft erpresserisch nutzt, um Lisbeth Salander sexuell zu nötigen, sogar zu vergewaltigen. Lisbeth ist Kickboxerin und weiß deshalb mit Geschick, den Spieß umzudrehen. Mikael arbeitet nun mit Lisbeth zusammen, mit ihrer Hilfe findet er neue Spuren, die sie verfolgen. Harriets Verschwinden steht mit einigen sexuell motivierten Frauenmorden in Verbindung, Es gelingt den beiden unter Lebensgefahr, die Serienmorde aufzuklären, wobei sie zunächst Harald Vanger, Henriks älteren Bruder, verdächtigen. Mikael dringt in Haralds Haus ein, welcher ihn mit eniem Gewehr bedroht und gestellt wird. Harald hat seinen Neffen Martin zu Besuch, der ihn auch noch beschwichtigt. Er geht mit Mikael in sein eigenes nahegelegenes Haus, und dieser erzählt ihm, dass er Harald für den Täter hält. Als Martin erfährt, dass Lisbeth alte Reiseunterlagen aus den Akten des Unternehmens von Henrik mit den Tatorten der verübten Morde abgleicht, glaubt er, dass er in Kürze als Serienmörder überführt würde. So überwältigt Martin Mikael und bringt ihn in seinen Folterkeller. Er misshandelt Mikael schwer, und hat die Absicht, ihn umzubringen. Doch dann erscheint Lisbeth, die es in letzte Minute schafft, Mikael zu retten. Martin will fliehen und steigt in sein Auto, Lisbeth verfolgt ihn. Das Auto rast eine Böschung hinunter und Lisbeth beobachtet, offensichtlich mit Genugtuung, wie Martin im brennenden Autowrack stirbt.

Harriet war kein Opfer von Martin. Sie hatte sich dem sexuellem Missbrauch durch ihn – und der Lebensgefahr, der sie als Zeugin ausgesetzt war – durch eine gewagte Flucht entzogen, sie lebt nun unter anderer Identität in Australien und Mikael bringt sie und Henrik Vanger wieder zusammen. Nachdem Mikael seine dreimonatige Haft angetreten hat, sieht er im Fernsehen einen Bericht über eine unbekannte junge Frau, die sich durch Zugang zu Wennerströms Konten enorm bereichert hat. Durch eine der Überwachungskameras kann er erkennen, dass das Lisbeth Salander war. Nebenbei hatte sie weiteres belastendes Material gegen Wennerström gefunden. Mit diesem schreibt Mikael ein Enthüllungsbuch und stellt seinen guten Ruf wieder her.

Fassungen und Abweichungen vom BuchBearbeiten

Der Film war eigentlich nicht fürs Kino vorgesehen und sollte drei Stunden dauern. Es wurde dann entschieden, dass der Film ins Kino kommen soll, er war aber zu lang. Also wurde die Handlung gekürzt. Der Film wurde in Originallänge in Schweden und den Niederlanden als DVD veröffentlicht, in Deutschland wurde er als Zweiteiler bei ZDF im Fernsehen gezeigt. Diese Fassung wurde als Extented Version bezeichnet und greift einiges aus dem Buch wieder auf, unter anderem die Affäre zwischen Mikael Blomkvist und Erika Berger.

Der Inhalt des Buches wurde von den Drehbuchautoren gekürzt. Im Film werden die Vorfälle in Martin Vangers Folterkeller von der Polizei untersucht, im Film ist das nicht so, was Mikael in schwere Zweifel an seiner Rolle als Journalist stürzt. Im Buch ist er als ein Frauenschwarm betitelt und seine Affäre mit Erika Berger wird im Film nur in der Director’s-Cut-Version gezeigt, genauso wie der Zusammenhang der Untersuchungen auf dem Gelände der Vangers. Es werden zudem auch Zusammenhänge aus dem Buch, die umfangreicher beschrieben werden, im Film nur kurz erwähnt. In der Reihenfolge der Ereignisse gibt es auch große Abweichungen.

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